Klima
Durch die geographische Lage beiderseits des Äquators besitzt Indonesien ein ausgesprochen tropisches Klima mit Monsunwinden, die von Juni bis September für ein trockenes Klima mit wenig Regen und von Dezember bis März feuchte Luftmassen und viel Niederschlag mit sich bringen. Jahreszeiten sind unbekannt, denn an jedem Tag des Jahres scheint die Sonne ca. 12 Stunden, die Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge dauern nur sehr kurz und der Wechsel zwischen Tag und Nacht erfolgt sehr schnell.
Auch auf der Insel Flores herrscht typisches Monsun Klima. Der Nordwest Monsun mit Wind von West nach Nordwest bringt Regen von Dezember bis März. Während des Süd-Ost-Monsun (Juni bis September) ist Trockenzeit mit Wind von Osten nach Südosten. In den Monaten zwischen diesen beiden Monsunen (Oktober, November und April, Mai) kommt der Wind von allen Richtungen.
Gemessen am Regenfall kann man Flores in drei Zonen unterteilen: 1. die trockene Nordküste mit weniger als 1000 mm Regen pro Jahr, 2. das zentrale Gebirge mit über 2000 mm Regen pro Jahr und 3. die Südküste die häufiger vom Regenfall profitiert.
Im Flachland an der Küste liegen die Temperaturen während des ganzen Jahres zwischen 22°C und 34°C. Nachts kühlt es sich angenehm ab. In den Bergregionen mit Gipfeln bis 2445m sind die Durchschnittstemperaturen bis 12°C niedriger und steigen auch zur Mittagszeit nicht über 30°C, so dass man hier ausgedehnte Wanderungen und Touren unternehmen kann. Nachts kann es in den Bergen zu starken Abkühlung kommen.
Informationen zum aktuellen Wetter in Indonesien und Wettervorhersage für die nächsten Tage gibt es auf der Website www.wetteronline.de
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Fauna
Zwischen den Inseln Indonesien verläuft die sogenannte Wallace-Linie. Sie trennt die östlich von Java gelegene Insel Bali und das weiter nördlich gelegene Borneo von den weiter östlich gelegenen Inseln Lombok und Celebes. Diese Trennlinie ist so benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace, der während seiner Reisen zwischen 1854 und 1862 festgestellt hat, daß bestimmte asiatische Säugetiere wie Elefanten, Tiger, Tapire und Orang Utan sehr wohl auf Sumatra, Java und Bali vorkommen aber nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda Inseln .
Die unterschiede in der Tierwelt östlich und westlich der Wallace-Linie gehen auf die Eiszeit zurück. Während die Inseln Java und Bali während des Pleistozäns periodisch mit dem asiatischen Festland verbunden waren, waren die Inseln östlich der Wallace Linie lange geographisch isoliert und nur auf dem Seeweg zu erreichen.
Flores liegt östlich der Wallace Linie und man findet hier keine großen asiatischen Säugetiere mehr aber viele asiatische Vögel, Insekten und man findet Reptilien. Das bekannteste Reptil ist der Komodowaran, der größte heute lebende Vertreter der Gatung der Warane. Obwohl er mit einer Länge von über 3 m und einem Gewicht von bis zu 150 kg nicht gerade unscheinbar ist, wurde diese Art erst 1912 von dem Holländer OUWENS der Wissenschaft bekannt gemacht.
Die Komodowarane leben auf der nördlich von Flores liegenden Inseln Komodo (hier sind sie entdeckt worden, daher der Name) sowie auf Rinca Island und in Riung auf der Insel Flores.
Besonders interessant ist die sehr reiche Unterwasserwelt, Korallenriffe und interessante Fischarten. Das Erdbeben von 1992 hat die Korallenriffe vor den Küsten der Insel Flores stark beschädigt. Inzwischen haben sich aber sowohl die Weichkorallen als auch die Hartkorallen fast vollständig erholt und die bunte Unterwasserwelt begeistert immer mehr Schnorchler und Taucher.
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Flora
Auch wenn der blumige Name der Insel "Capo des Flores" es vermuten läßt, wachsen hier auch nicht mehr Blumen als in anderen Teilen Indonesiens. Dennoch ist die Landschaft von Flores sehr grün.
Die ursprünglichen Monsunwälder haben landwirtschaftlich genutzten Flächen Platz gemacht.
Trotzdem glaubt man vor allem in der Regenzeit vielerorts durch ein Dschungel zu fahren. Es handelt sich hierbei um "Gärten" die gemeinschaftlich von den Dorfgemeinschaften bewirtschaftet werden. Viele tropische Nutzpflanzen, wie Kaffe, Kakao, Bananen, Durianfrüchte, Jackfruit, Papaya, Vanille und vieles mehr wachsen quer durcheinander und nur die Dorfgemeinschaft weiß zu unterscheiden, wem welcher Baum oder Zweig gehört.
Im Osten der Insel prägte Langezeit das Alang-Alang-Grass die Landschaft aber inzwischen werden auch diese Flächen erfolgreich rekultiviert und in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt. Ebenso werden Berghänge mühsam terrassiert, denn nur so kann die Ausreichende Ernährung der Bevölkerung sichergestellt werden.
Im Westen in der Nähe von Ruteng prägen Reisfelder die Landschaft und im Osten gibt es noch ausgedehnte Kokosnusspalmenhaine, deren Pflanzung auf die Zeit der Kolonialisierung zurückdatiert. Beeindruckend und ein wertvolle Rohstoff für den Hausbau sind auch die Bambuswälder in der Nähe von Bajawa.
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