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... Fröhlichkeit und Dankbarkeit in die Gesichte der Menschen, und vor allem der Kinder in Not zu zaubern? Flüchtlinge aus den Molukken, die behinderten Kinder im Waisenheim, die Schüler in unserem Landwirtschaftsinstitut Waigate und viele andere sind auf unsere Hilfe angewiesen.

Mit Geldspenden aber auch Spenden in Form von Maschinen, Werkzeugen und Know how helfen Sie uns zusätzliche Erwerbsquellen für die Menschen in Flores zu fördern. So hat die Spende von 40 ausrangierten Nähmaschinen aus Deutschland sehr viel bewirkt. Es konnten viele Frauen und Mädchen ausgebildet werden. Helfen Sie uns die schönen handwerklichen Erzeugnisse der Florenesen zu vermarkten.

Besuchen Sie uns, schauen Sie sich unsere Arbeit an oder machen Sie einfach nur Urlaub auf unserer wunderschönen Insel Flores am Strand von Waiara im Sea World Club Hotel mit Tauchbasis.

Was hat Urlaub mit Entwicklungshilfe zu tun, werden Sie sich vielleicht fragen? Sehr viel ! Da das Hotel der YASPEN Stiftung gehört und die Überschüsse unseren sozialen Projekten zu gute kommen, unterstützen Sie mit Ihrem Urlaub unsere Arbeit.

Es ist so wenig notwendig Fröhlichkeit und Dankbarkeit in die Gesichte von Menschen und Kindern in Not zu zaubern !

Kinder in Indonesien auf der Insel Flores, Entwicklungshilfe in der Dritten Welt durch YASPEM in Maumere

Kinder in Indonesien auf der Insel Flores, Entwicklungshilfe in der Dritten Welt durch YASPEM in Maumere

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"Eine Busfahrt in Ostflores" (Erzählung)

Zitiert aus dem Buch "Als der Himmel den Menschen einmal nah war..." von Katharina Sommer, Orginalausgabe 1993

Entwicklungshilfe in der Dritten Welt durch YASPEM in Maumere auf der Insel Flores in Indonesien Etwas später bog der Bus um die Ecke. Wir stiegen ein und zu unserer Verwunderung waren wir, außer einigen jungen Männern, die mit ihren dunkelblauen Käppis wie Regierungsleute aussahen, die einzigen Fahrgäste. Im Bus staute sich die Hitze. Der Staub der trockenen Erde drang in alles ein und bedeckte uns. Einige Stunden waren vergangen. Als wir in ein kleines Dorf kamen, unterbrach der Bus seine Reise und wir hielten an. Die Hütten des Dorfes standen auf lehmfarbiger, ausgetrockneter Erde. Es war die gleiche Trostlosigkeit wie an vielen anderen Stellen des Landes, das wir durchfahren hatten.

Aus den Hütten strömten die Erwachsenen und Kinder herbei. Schnell war der Bus von ihnen umringt. Wir fragten die Regierungsleute, warum wir bei diesem Dorf anhalten. "Wir begleiten die "Transmigrasi-Leute' nach Maumere zum Flughafen. Sie fliegen nach Irian Jaya," sagten sie voller Stolz und Anerkennung heischend. Ich betrachtete die Familien, die sich das beste Kleidungsstück angezogen hatten, die fein gemachten Kinder, die Körbe mit den gackernden Hühnern und die kleinen Bündel mit den wenigen Habseligkeiten, die auf dem Dach des Busses verstaut wurden. Irian Jaya sollte also ihre neue Heimat sein.

In Maumere wartete das große Flugzeug auf die Umsiedler und genau, wie wir das vor zwei Tagen gesehen hatten, würden auch diese Familien im Bauch der Hercules verschwinden und auf ein besseres Leben, mehr Land, mehr Fruchtbarkeit der Erde, auf mehr Wasser und mehr Regen hoffen. Ostflores sowie die Nordküste bei Maumere leiden besonders unter der mehrmonatigen Trockenheit... ...

Viele Stunden waren wir unterwegs. Still saßen alle auf ihren Sitzen. Doch ab und zu erbrach sich ein Kind. Kein Rascheln von Papier hörte ich, das anzeigte, hier wird etwas Eßbaren ausgepackt. Da erinnerte ich mich der Weißbrote, die uns als Imbiß vom Hotel in Waiara auf der Hinfahrt mitgegeben wurden. Das Brot war vertrocknet. Hunger verspürten wir nicht, weil wir uns beide nicht wohl fühlten. Die Brote waren zwar alt, aber eßbar. "Weißt du was, Ingo, ich gebe die Brote an die Leute." "Aber Mama, wie kannst du nur diese vertrockneten Brote anbieten," meinte er vorwurfsvoll. Aber schon hatte ich die in Papier eingewickelten Brote in der Hand, sah fragend die in der Nähe Sitzenden an und streckte meine Hand mit den Broten aus. Zu viele Hände waren es nun, die nach den wertvollen, wenn auch vertrockneten Broten griffen.

Etwas später hielt der Bus bei einer kleinen Imbißhütte. Es gab Coca Cola zu kaufen und nebenan Bananen. Ich kaufte einige Klauen Bananen - jedoch viel zu wenige - und reichte sie durchs Fenster in den Bus. Und wieder alle diese ausgestreckten Hände und das Lächeln des Dankes. Später habe ich mich gefragt, warum ich nicht mehr Bananen gekauft habe: Weil ich mir nicht vorstellen konnte, daß die Leute keine zwanzig Pfennig für Bananen haben.

Es war Abend, als der Bus uns in Waiara absetzte. Er fuhr weiter nach Maumere, zu dem großen, dicken Bauch der wartenden Hercules. Was mochte die Menschen auf dieser fremden Insel erwarten?

Abends, in meinem Bett, sah ich noch einmal das Bild der vielen auf der Erde ausgebreiteten Bananen vor mir, sah sie da liegen, und ich hatte sie nicht gekauft - nicht gekauft für einen lächerlich geringen Betrag, wo sich mir doch die vielen Hände durchs Fenster entgegenstreckten.

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